• Minister macht „Kinderchancen“ zu Referenzprojekt

29.03.2017

Zweite Förderung für das Singener Netzwerk der Armutsprävention

Singen. „Mit Mut gestaltet man Politik“ sagte Landes-Sozial und Intergrationsminister Mane Lucha am Freitagabend in den Räumen der Caritas in Singen. Im Gepäck hatte er bei seinem kurzfristig anberaumten Besuch unterm Hohentwiel ein gewichtiges Schreiben, das er mit großen Worten an das Vorstandsgespann des Verein „Kinderchancen“, Wolfgang Heintschel und Udo Engelhardt übergab. Denn der Minister hatte kürzlich beschieden, dass der Verein eine Fortsetzung seiner Förderung durch das Land um zwei Jahre erfährt. In Euro sind das 30.000 auf diese zwei Jahre, mit denen über das Ehrenamt und mit weiterer Förderung durch die Stadt Singen wie den Landkreis professionelle Netzwerkarbeit als Armutsprävention in der Stadt geleistet werden kann.

„Ich freue mich ganz besonders, dass wir auch in diesem Jahr die wertvolle undherausragende Arbeit des Vereins unterstützen können und ich Ihnen heute denFörderbescheid des Landes persönlich überreichen darf. Gegen Kinderarmutmüssen wir in unserer Gesellschaft alle gemeinsam vorgehen. Ziel muss es sein,dass uns kein Kind auf dem Weg verloren geht. Alle sollen dieselben Aufstiegschancenund die Möglichkeit zur gleichberechtigten Teilhabe an Bildung, Sportund Kultur haben – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. In Singen zeigt sichvorbildlich, was wir erreichen können, wenn alle Beteiligten beim Kampf gegendie Kinderarmut an einem Strang ziehen“, sagte Minister Lucha in Singen am Freitagabend.

Bereits im letztenSommer hatte sich der Minister bei einem Besuch vor Ort von dieser Arbeit überzeugenkönnen, die auch anderen Städten und Gemeinden als Impuls dienen kann – und damals war er so beeindruckt, dass er den Wink gegeben hatte, dass ein erneuter Antrag zur Forstetzung der Arbeit durchaus Erfolg haben dürfte.

Über die Förderung freuten sich Wolfgang Heintschel wie Udo Engelhardt ebenso wi Singens OB Bernd Häuser, der Unterstrich, dass sich durch den Verein schon einiges in der Stadt getan habe. Kreis-Sozialdezernent Axel Gossner gestand, dass man im Kreis schon lange darüber diskutiert hatte, ob der Verein gefördert werden solle. Doch ein wichtiger Start unter möglichst gleichen Bedingungen für die Kinder sei sehr wichtig und die Prävention könne letztlich dafür sorgen, das man später bei der Jugendhilfe sparen dürfe.

Mehr zum Verein Kinderchancen gibt es unter www.kinderchancen-singen.de

verant. Red. @: Oliver Fiedler



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