Ministerium fördert Verein Kinderchancen in Singen

Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Singener Verein Kinderchancen, der sich gegen die Kinderarmut einsetzt, als Modellprojekt zwei Jahre lang.

Diese Nachricht macht den Mitgliedern Freude: Der Verein Kinderchancen Singen wird für zwei Jahre vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des Armutsund Reichtumsberichts als Modellprojekt für ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut gefördert. Das bedeutet für die Ehrenamtlichen Unterstützung durch drei hauptamtliche Teilzeitstellen.

Nach der Verleihung des B. Braun-Preises für Soziale Innovationen ist diese Förderung eine weitere Auszeichnung für den jungen Verein. Kinderchancen Singen nimmt damit eine Vorreiterposition ein, denn wie das Sozialministerium verlauten ließ, gibt es so etwas im ganzen Land bisher nicht. Ziel des Vereins ist es, über ein Netzwerk sozialer Initiativen die Lebenssituation von Kindern dauerhaft zu fördern. An erster Stelle stehen Kinder, die unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwachsen.

Bisher sei schon eine Menge passiert, blickt Vorsitzender Wolfgang Heintschel mit Freude in die Zukunft: „Jetzt können wir mit Wumm und Power die nächsten Ziele umsetzen.“ Das Konzept der Präventionskette sieht unter anderem eine Weiterentwicklung beim Ausbau der Familienberatung für Kinder bis drei Jahre vor, eine Erhöhung der Besuchsquote in Kitas, bessere Inanspruchnahme der Kleiderkammern, Frühstück in Kindertageseinrichtungen und Hausbesuche bei Einschulungen. Ergänzt werden soll die konzeptionelle Arbeit durch konkrete Projekte und das Kinderbüro.

Als Hauptamtliche sind die Sozialarbeiterinnen Martina Walz als Projektleiterin, Agnes Hügle für frühe Hilfen für Jenische und Gisela Zöller im Kinderbüro jetzt mit im Boot. Die beiden wichtigen Gremien des Vereins sind der Runde Tisch gegen Kinderarmut, an dem sich rund 40 Organisationen beteiligen. An den jährlich stattfindenden Klausurtagungen nehmen noch weitere Vertreter von Institutionen wie Jobcenter oder Gemeinderat teil.

Edelgard Anderson engagiert sich seit der Gründung des Vereins ehrenamtlich und ist sich mit allen Beteiligten einig: „Je größer das Netzwerk, umso größer sind auch die Chancen, Kinder in sozialschwachen Familien zu erreichen.“ Oberbürgermeister Bernd Häusler, der auch Mitglied im Vorstand von Kinderchancen ist, sprach bei der Pressevorstellung offen aus: „Es gibt Kinderarmut in Singen, jedes fünfte Kind in Singen lebt von Hartz 4.“ Die Stadt stehe in der Verantwortung.

Verein Kinderchancen: Die Förderung
Der Verein Kinderchance Singen als Präventionsnetz sozialer Initiativen wird vom Sozialministerium Baden-Württemberg mit 56 000 Euro für die Jahre 2014/15 gefördert. Mit den Zuschüssen der Stadt von 30 000 Euro, dem Landkreis Konstanz 20 000 und Eigenmittel des Vereins 6000 Euro steht die Gesamtsumme von 112 000 Euro für die Weiterentwicklung und Umsetzung neuer Konzepte zur Verfügung.

Südkurier vom 25.04.2014

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